Apixaban
Apixaban ist ein orales Antikoagulans, das den Faktor Xa hemmt und so die Bildung des Fibringerinnsels verlangsamt. Angewendet wird es zur Behandlung und Vorbeugung von Thrombosen sowie zur Senkung des Schlaganfallrisikos bei Vorhofflimmern. Es wirkt in einer festen Dosis vorhersehbar und erfordert keine routinemäßigen Gerinnungsmessungen.
Die Einnahme kann mit oder ohne Nahrung erfolgen, doch die Wirkdauer ist kurz und die Dosis über den Tag verteilt, sodass ein gleichmäßiger Abstand von Bedeutung ist und eine vergessene Dosis den Schutz dünner werden lässt als vorgesehen. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Antikoagulanzien wie Warfarin erhöhen jeweils auf ihre eigene Weise das Blutungsrisiko, weshalb eine Kombination eine Entscheidung des Arztes ist und keine Frage der Selbstmedikation; dasselbe gilt für andere rezeptfreie entzündungshemmende Schmerzmittel. Die Nierenfunktion bestimmt, wie viel des Wirkstoffs im Körper verbleibt, weshalb Kreatinin und eGFR überwacht werden, während das Hämoglobin stillen Blutverlust erfasst. Chirurgen und Zahnärzte werden vor jedem Eingriff darüber informiert.
Anhaltende Blutungen aus kleinen Schnitten, Nasenbluten, das sich nicht legt, schwarzer Stuhl, Blut im Urin oder im Erbrochenen oder ohne Anlass auftretende Blutergüsse sind Gründe, einen Arzt aufzusuchen. Plötzliche starke Kopfschmerzen, Schwindel oder Schwäche sowie jeder Schlag auf den Kopf erfordern eine dringende Abklärung.
Referenzinformationen, keine medizinische Beratung. Besprich jede Änderung mit deinem Arzt.