Ketorolac
Der Verschreibungsstatus wird von Land zu Land festgelegt — maßgeblich ist die Einstufung an Ihrem Wohnort.
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Ketorolac ist ein starkes nichtselektives nichtsteroidales Antirheumatikum, das sowohl COX-1 als auch COX-2 blockiert und die Prostaglandinbildung im gesamten Körper senkt. Seine analgetische Stärke reicht an die schwacher Opioide heran, weshalb es der kurzzeitigen Behandlung mäßiger bis starker Schmerzen vorbehalten bleibt und nicht alltäglichen Beschwerden dient. Es ist verschreibungspflichtig.
Ein üblicher Dosierungsbereich für Erwachsene, keine nationale Kennzeichnung — Dosis und Einnahmezeitpunkt unterscheiden sich je nach Land und Produkt.
Zugelassene Anwendungsgebiete unterscheiden sich je nach Land — einige davon könnten an Ihrem Wohnort Off-Label oder nicht zugelassen sein.
Die Einnahme erfolgt mit einer Mahlzeit, und die Behandlung wird bewusst kurz gehalten: Das Risiko für Magengeschwüre und Blutungen steigt mit jedem weiteren Anwendungstag steil an. Es wird nicht mit Gerinnungshemmern wie Warfarin und nicht mit anderen NSAR wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Diclofenac kombiniert, da all diese das Blutungsrisiko verstärken. Ketorolac hemmt außerdem die Thrombozytenaggregation und vermindert die Nierendurchblutung, die eine bestehende Nierenerkrankung zu einer besonderen Vorsichtsmaßnahme macht. Wo systemisches Ketorolac im Handel ist, verlangt die EMA-genehmigte europäische Fachinformation Kreatininkontrollen bei Dehydratation oder vorbestehender Niereninsuffizienz und bei Blutungsverdacht Hämoglobin- und Thrombozytenwerte.
Schwarzer Stuhl, Blut im Erbrochenen oder im Stuhl oder starke Magenschmerzen bedeuten: sofort einen Arzt aufsuchen. Leichtes Auftreten von blauen Flecken, Nasenbluten oder Zahnfleischbluten sowie jeder Rückgang der Urinmenge oder neue Schwellungen erfordern ebenfalls eine ärztliche Abklärung, statt die Behandlung fortzusetzen.
Referenzinformationen, keine medizinische Beratung. Besprich jede Änderung mit deinem Arzt.