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Elektrolyte und Mineralstoffe

Calcium, gesamt

Allgemeine Referenz: 2.15–2.55 mmol/L

Was er zeigt

Das Gesamtcalcium erfasst das gesamte im Serum transportierte Calcium: den freien, biologisch aktiven Anteil sowie den an Albumin und an kleine Anionen gebundenen Anteil. Es spiegelt das Gleichgewicht wider, das Parathormon, Vitamin D, die Nieren, der Darm und das Skelett aufrechterhalten, die gemeinsam das zirkulierende Calcium in einem engen Bereich halten. Es ist der übliche erste Blick auf den Mineralstoffstatus.

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Hohe und niedrige Werte

Ein erhöhtes Gesamtcalcium weist am häufigsten auf ein überaktives Nebenschilddrüsengewebe oder auf eine bösartige Erkrankung hin, seltener auf eine übermäßige Zufuhr von Vitamin D oder Calcium aus Nahrungsergänzungsmitteln oder auf eine längere Immobilisation. Erniedrigte Werte folgen am häufigsten einem niedrigen Albumin, einem Vitamin-D-Mangel, einer eingeschränkten Nierenfunktion oder einem unteraktiven Nebenschilddrüsengewebe nach einer Halsoperation. Dies sind Richtungen der weiteren Abklärung, keine Schlussfolgerungen. Ein Ergebnis außerhalb des Referenzbereichs ist ein Grund, die Untersuchung zu wiederholen und sie ärztlich abklären zu lassen.

Was das Ergebnis beeinflusst

Da etwa die Hälfte des Serumcalciums an Albumin gebunden vorliegt, senkt ein niedriges Albumin den Gesamtwert, ohne den aktiven Anteil zu verändern; daher wird das Albumin mitbestimmt und das Ergebnis darauf korrigiert. Eine lange angelegte Staubinde während der Entnahme erhöht den Wert fälschlich. Das Gesamtcalcium wird zusammen mit dem ionisierten Calcium, dem Phosphor, dem Magnesium, dem Vitamin D, dem Parathormon und der Nierenfunktion beurteilt.

Referenzbereiche sind allgemeine Erwachsenenwerte und hängen von Labor, Testmethode, Alter und Geschlecht ab. Zur Orientierung, nicht zur Diagnose — besprechen Sie die Ergebnisse mit Ihrem Arzt.